Was ist BARF?

Was ist BARF

B.A.R.F. bedeutet in Deutsch:  Biologisch – Artgerechtes – Rohes – Futter

Die Amerikanerin Debbie Tripp führte als erstes die Abkürzung Barf ein und nannte die Hundebesitzer, die ihre Tiere wieder ursprünglich ernähren wollten „Born Again Raw Feeders” – „Wiedergeborene Rohfütterer“.

Später wurde dem Akronym noch die Bedeutung „Biologically Appropriate Raw Foods“ (biologisch geeignetes rohes Futter) gegeben.

B.A.R.F – Swanie Simon hat diesen Begriff ins Deutsche übersetzt.

Letztendlich wurden Hunde früher schon mit Fleisch ernährt. Der Trend zum Fertigfutter kam nach und nach. Es musste ein Zeitsparendes Futter her, das sich lange hält. Und das ist mit Trockenfutter und Nassfutter wunderbar gelungen. Ob das wirklich artgerecht ist? Darüber darf jeder selbst entscheiden.

Wie schon erwähnt ist es gar nicht so kompliziert wenn man ein bisschen was beachtet.

Einfach nur Fleisch, Gemüse, Knochen, Innerein in die Futterschüssel zu „schmeißen“ ist natürlich nicht der richtige Weg. 

Aber mit ein bisschen  Unterstützung gar nicht schlimm

Bei BARF orientiert man sich am „Beutetier“. Das heißt nichts anderes, als das man Muskelfleisch, Pansen, Rohe Fleischige Knochen, Fett, Innerein als Grundlage der Nahrung bildet.

Zusätzlich gibt es Gemüse, Obst und ein paar natürliche Zusätze.

Hunde sind Carnivore, besser gesagt fakultative Carnivoren, d.h. ein Fleischfresser, der sich zum Teil von pflanzlichen Nahrungsmittel ernähren kann, tierische Nahrungsmittel aber grundsätzlich vorzieht.

Ihr Gebiss ist genau darauf hin ausgerichtet. Es hat kräftige Eckzähne, um Beute zu greifen und scharfkantige Backenzähne, um Fleisch und Knochen durchbeißen zu können.

Ihre Energie holen sie sich aus dem Fett des Fleisches. Sie können sich auch aus Kohlenhydraten Energie holen, allerdings ist das für den Körper wesentlich belastender und nicht so effektiv.

Füttert man zu wenig Fett oder nur reines, fettarmes Muskelfleisch wie Hühnerbrust oder mageres Rindfleisch sind Carnivoren gezwungen, Energie aus Proteinen gewinnen zu müssen. 

Für den Organismus ist die Energiegewinnung aus Proteinen jedoch deutlich schwieriger.
Bei der Energiegewinnung aus Proteinen  entstehen relativ  viele “Abfallstoffe” wie Ammoniak bzw. Harnstoff. Deren Abbau muss über Leber und Nieren erfolgen.

Muss der Körper längerfristig vorrangig Energie aus Eiweiß gewinnen, kann es zu einer Überlastung der Ausscheidungsorgane kommen.

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